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Burg AlzenauDer Solarparcours Alzenau ist ein vom bayerischen Wirtschaftsministerium im Rahmen seiner Technologieförderung mit 50 % gefördertes Gemeinschaftsprojekt der Stadt Alzenau und der Herstellerfirma RWE SCHOTT Solar. RWE SCHOTT Solar als der größte Hersteller von Solarzellen in Europa und Nr. 6 auf dem Weltmarkt, nahm 2002 die neue 60 MW SmartSolarFab® im Industriegebiet Alzenau-Nord in Betrieb, in der künftig 400 Mitarbeiter in der Solarzellenfertigung Beschäftigung finden.

Der Solarparcours ist Teil des Projektes "Solarstadt Alzenau", das die Umweltabteilung der Stadt gemeinsam mit dem Solarverein Alzenau e.V durchführt.

Auf dem Dach des städtischen Bauhofes befindet sich die größte Anlage des Parcours: 144 Solarmodule, auf 348,5 m² verteilt, haben seit Inbetriebnahme im Dezember 1998 über 258.000 Kilowattstunden (kWh) umweltschonend erzeugten Strom in das öffentliche Stromnetz der Energieversorgung Alzenau (EVA) eingespeist (Stand Mai 2005). Im Juli 2001 wurde der bisher höchste Monatsertrag mit 6.410 kWh erzielt.

Mit dieser Anlage können jährlich rund 30 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxyd eingespart werden, die bei der Stromerzeugung durch ein Steinkohlekraftwerk entstehen würden.